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asdfasd |


Geöffnet von 9. Mai bis 02. Oktober 2010
Öffnungszeiten Montag bis
Samstag
von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.30 Uhr
Führungen
Dienstag 15.00 Uhr "Technik einst und jetzt"
(Kraftwerk, Golderzaufbereitung und Museum)
Donnerstag 15.00 Uhr Historischer
Spaziergang
(Golderzaufbereitung, Museum und Knappenkirche)
Sonderführung ab 7 Personen nach Vereinbarung


Zur Jahrtausendwende wurde Freigold gefunden und dies hat den Goldrausch
ausgelöst. Im Jahre 1342
erließ Erzbischof Heinrich von Pyrnbrunn als Salzburger Landesherr die erste Bergordnung,
somit begann ein geordneter Abbau des Edelmetalls. Nach wirtschaftlich eher unbedeutenden
Anfängen, begann Ende des 15. Jahrhunderts der eigentliche montanhistorische Großbetrieb
und zwar zunächst mit dem Kapital süddeutscher Handelshäuser. Die bedeutendsten unter
ihnen waren das Handelsunternehmen der Familie Fugger. Ihnen folgten heimische
Großgewerken, die Weitmoser, die Zott und die Strasser. Das beste Bringungsjahr war 1557
mit 830 kg Gold und 2723 kg Silber. Die besonders reichen Erzlager waren aber bald
erschöpft und die Gewerken stellten den Goldbergbau ein.
Im Jahre 1616 übernahm der Landesherr Erzbischof Markus
Sittikus den weiteren Abbau, um die arbeitslosen Knappen
zu beschäftigen. Erst 1642 - mit der Einführung des Pulvers-
prengens und die Errichtung der Montananlage in Altböckstein
(1741) - wurde der Ertrag wieder wirtschaftlich.
Der Einsatz neuer Technologien (Pocher, Stoßherde sowie
Amalgation) verbesserte die Goldausbringung und somit die
gesamte Produktivität ganz erheblich. Unter Erzbischof
Hieronymus Colleredo wurde der Bergbau an das österr.
Kaiserhaus zurückgeführt.
Eine Gesellschaft privater Gewerken gründete die
"Erste Gewerkschaft Radhausberg 1864", arbeitete dann mit
mäßigen Erfolg weiter. Als auch sie aufgaben (1907), ergriff
der Tunnelbauer Ing. Karl Imhof eine neuerliche Initiative, doch
blieb auch ihm, trotz Einsatz schweizerischen Kapitals, ein
wirklich großer Gewinn versagt.
Zuletzt versuchte die deutsche Firma Preuß AG (1938-1945) ihr Glück. Der in Talnähe in den Radhausberg getriebene Stollen erwies sich als Fehlschlag, da die angefahrenen unteren Erzgänge taub waren. Man fand eine heiße Zone, die heute für Therapiezwecke unter dem Namen "Gasteiner Heilstollen" genützt wird.
Anmeldung: beim TVB 06434-2531-560
Kostenbeitrag: 6,00-- pro Person für Schüsselverleih und Betreuung
Ermässigung mit der Gastein Card 50%
| Montanmuseum Altböckstein | ||
| Eintritt Salzstadl: ermäßigt: Führungen: |
Euro; 4,00 Euro; 2,00 Euro; 5,00 |
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| Sonderpreise für Busse |
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| Anmeldung: | Tel.: 06434 / 5414 Fax: 06434 / 5414 e-mail siehe unten |
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| Obmann: | Herr Peter Kneidinger 5640 Bad Gastein Tel. 0664-1654750 |
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MONTAN MUSEUM
Telefax: 06434-5414
e-mail: montanmuseum_boeckstein@aon.at
für Anfragen: hemm_michael@aon.at