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Geöffnet von Mai bis Oktober

Öffnungszeiten: täglich
von 15.00 bis 18.00 Uhr

Führungen
Dienstag 15.00 Uhr "Technik einst und jetzt"
(Kraftwerk, Golderzaufbereitung und Museum)

Donnerstag 15.00 Uhr Historischer Spaziergang
(Golderzaufbereitung, Museum und Knappenkirche)

Sonderführung ab 7 Personen nach Vereinbarung

Zur Jahrtausendwende wurde Freigold gefunden und dies hat den Goldrausch ausgelöst. Im Jahre 1342
erließ Erzbischof Heinrich von Pyrnbrunn als Salzburger Landesherr die erste Bergordnung, somit begann ein geordneter Abbau des Edelmetalls. Nach wirtschaftlich eher unbedeutenden Anfängen, begann Ende des 15. Jahrhunderts der eigentliche montanhistorische Großbetrieb und zwar zunächst mit dem Kapital süddeutscher Handelshäuser. Die bedeutendsten unter ihnen waren das Handelsunternehmen der Familie Fugger. Ihnen folgten heimische Großgewerken, die Weitmoser, die Zott und die Strasser. Das beste Bringungsjahr war 1557 mit 830 kg Gold und 2723 kg Silber. Die besonders reichen Erzlager waren aber bald erschöpft und die Gewerken stellten den Goldbergbau ein.

Im Jahre 1616 übernahm der Landesherr Erzbischof Markus
Sittikus den weiteren Abbau, um die arbeitslosen Knappen
zu beschäftigen. Erst 1642 - mit der Einführung des Pulvers-
prengens und die Errichtung der Montananlage in Altböckstein
(1741) - wurde der Ertrag wieder wirtschaftlich.
Der Einsatz neuer Technologien (Pocher, Stoßherde sowie
Amalgation) verbesserte die Goldausbringung und somit die
gesamte Produktivität ganz erheblich. Unter Erzbischof
Hieronymus Colleredo wurde der Bergbau an das österr.
Kaiserhaus zurückgeführt.

Eine Gesellschaft privater Gewerken gründete die
"Erste Gewerkschaft Radhausberg 1864", arbeitete dann mit
mäßigen Erfolg weiter. Als auch sie aufgaben (1907), ergriff
der Tunnelbauer Ing. Karl Imhof eine neuerliche Initiative, doch
blieb auch ihm, trotz Einsatz schweizerischen Kapitals, ein
wirklich großer Gewinn versagt.

Zuletzt versuchte die deutsche Firma Preuß AG (1938-1945) ihr Glück. Der in Talnähe in den Radhausberg getriebene Stollen erwies sich als Fehlschlag, da die angefahrenen unteren Erzgänge taub waren. Man fand eine heiße Zone, die heute für Therapiezwecke unter dem Namen "Gasteiner Heilstollen" genützt wird.


Um unseren Gästen etwas Besonderes zu bieten, haben wir die Möglichkeit geschaffen,
in der "Alten Pöck" - neben dem Hotel Evianquelle - Gold zu waschen (mehr Informationen hier).

Anmeldung: beim TVB 06434-2531-560
Kostenbeitrag: €   6,00-- pro Person für Schüsselverleih und Betreuung
Ermässigung mit der Gastein Card  50%

Montanmuseum Altböckstein
Eintritt Salzstadl:
ermäßigt: Führungen:
Euro: 4,00
Euro: 2,00
Euro: 5,00
Sonderpreise für Busse
Anmeldung: Tel.: 06434 / 5414
Fax: 06434 / 5414
e-mail siehe unten

MONTAN MUSEUM
Telefax: 06434-5414
e-mail: montanmuseum_boeckstein@aon.at

Altböckstein
Goldwaschen

Salzburger Museumsportal
Salzburger Museen

 

für Anfragen: hemm_michael@aon.at